Getränkekarte - Nachtrag

Heute erreichte mich eine Email von Attila Kiziltas, Shepheards Bar Köln. Er hat seine Getränkekarte zugeschickt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Barmenu Shepheard Bar Köln


Gerne stelle ich hier weitere Getränkekarten vor. Schicken Sie mir Ihre Getränkekarte als .pdf an joerg @ jrgmyr.net. (Wenn möglich in 72 dpi statt 300 dpi . Die Dokumente sollten nicht mehrere MB groß sein.)

Die Karten werden hier dann kurz vorgestellt und in die Sammlung mit aufgenommen. Ich würde mich freuen, wenn die Leser die Karten kommentieren und Ihre Meinung zu den Karten hier diskutieren.

Kategorien: Le Lion um 13:19

4 Antworten zu “ Getränkekarte - Nachtrag ”

  1. OnkelDagobert

    Ich war damals (als ich ein Semester in Köln studierte) ziemlich oft in der Shepheard. Diese fantastische Bar wird mir lange Zeit in Erinnerung bleiben, nicht nur der Drinks wegen, sondern auch wegen des tollen Barteams.

    Ich habe selten in die Karte hineingeblickt, liess mich am liebsten von Rico oder Dominique beraten.

    Ich habe oft gemerkt, wie meine Freunde überfordert wurden, weil diese Karte sehr lange ist und die recht umfangreiche Auswahl einem am Anfang überfordert. Ein ziemlich grosses (und schönes) Buch.

    Trotzdem finde ich sie sehr clever:
    1. an erster Stelle kommen die Eigenkreationen des Hauses. Sozusagen “Eigenwerbung”. Finde ich gut, da der Kunde sofort spürt, dass dies eine kreative Bar ist. Die Aufmerksamkeit des “abenteuerlichen” Trinkers wird quasi auf das Neue geleitet. Gute, innovative Drinks gehen nicht im Tumult der Klassiker unten.
    Gut ist es auch, dass diese Eigenkreationen in zwei Untergruppen gegliedert werden: Classic und Cocktail-Avantgarde.
    2. Dann die Klassiker und Klassikervariationen in Grossgruppen gegliedert: Martini, Sours, Classic, Champagne, Tropical. So können Leute, die vielleicht die einzelnen Drinks nicht bei Namen kennen, aber trotzdem wissen, auf welcher ungefähren Geschmacksrichtung sie an diesem Abend Laune haben (mal fruchtig-tropisch, mal stark-klassisch), verschiede ähnliche Drinks entdecken.
    Der Clue ist auch, dass in diesen Untergruppen Cocktails zu finden sind, die entweder zwar zu “bieder” und “einfach” sind, um bei den Eigenkreationen des Hauses gefeatured zu werden (oder einfach auch keine Eigenkreationen sind), die jedoch keine Klassiker sondern neue Variationen deren sind, die sich in den einzelnen Untergruppen einreihen lassen. Z.B: Watermelon Sour (neue Variation eines Sours) oder der Old Cuban Champagne Cocktail (hier Mojito Royal) unter den Schampus-Drinks.
    Weiss nicht, ob ihr versteht, was ich meine. Ist echt kompliziert, das auszudrücken.
    3. Dann die einzelnen Liköre, Zigarren etc.

  2. Christian

    ich persönlich finde es sehr schick wenn die zutatenliste in textform wiedergegeben wird und nicht nur eine aufzählung ist ; beispielsweise eine karte wie sie im christiansens hamburg oder im mojitos düsseldorf zu finden sind

    eigenkreationen als solche kentlich zu machen find ich super aber iwe i shepards noch die preise dazu zu schreiben ist meiner meinung nach zu hochnässig

  3. joerg

    Christian -

    ich verstehe Deinen Kommentar nicht - die von Dir kritisierte “Preise” (ich habe twas gebraucht bis ich verstanden habe das Du NICHT von der EURO Preis Auszeichnung redest) werden meines Wissens auch auf der von Dir gelobten Barkarte des Christiansens genannt - (oder hat sich da was geändert?) - Wo genau liegt da der Unterschied und warum müssen wir uns gleich im Ton vergreifen und eine sehr gute Bar und sehr gute Bartender sofort als hochnäsig bezeichnen?

  4. OnkelDagobert

    Ich finde es OK, dass die gewonnenen Awards drin stehen.

    Die Preise sind Lohn und Stolz eines jeden Bartenders, wie ein Michelinstern oder Gault-Mileau-Punkte für einen Koch.

    Sollen sie darüber schweigen oder wie?

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